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<pre>Vor dem tückischen Gastspiel im Kraichgau stellte diese Beobachtungen eine ziemlich bedrohliche Bestandsaufnahme dar: Immerhin braucht es derzeit eine wirklich außergewöhnliche Leistung, um die Gastgeber auch nur in die Nähe der ersten Saisonniederlage zu bringen.  <p> Die Truppe von AndrÃ© Breitenreiter schlägt sich bisher mehr als beachtlich und hat sich einen respektablen Vorsprung auf den Abstiegskampf erarbeitet.  <p>  Union Berlin scheint einfach nicht mehr patzen zu können, die Eisernen sind Tabellenführer nach zwei 4:1-Siegen! Dahinter zeigt auch der FC Bayern genau die Leistungen, die man sich an der Isar erhofft hatte. <p> In den Partien zwischen Freiburg und den Bayern sowie Dortmund vs. RB Leipzig werden vom Spielplan schließlich gleich vier Top-6-Teams in direkten Duellen aufeinander losgelassen. <p>  Besonders zur jüngsten Niederlage in Mainz, wo der Gegner laut Kapitän Christian Schutz „90 Minuten lang überlegen war“. Zurückzuführen ist dies jedoch nicht auf spielerische Defizite, sondern erschreckenderweise darauf, dass die „Roten“ unabdingbare Grundtugenden wie Laufbereitschaft (Mainz 05 rannt über 4,5 km mehr) oder Zweikampfstärke (96 gewann nur 33% aller Zweikämpfe) vermissen ließen.  </pre>


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<pre>Nach diesem Aufbäumen war es dann aber nur umso enttäuschender, wie das Team jüngst gegen die Gladbacher Fohlen (1:2) zu Werke ging; obwohl die Borussen eine Englische Woche in den Beinen hatten, zeigte sich lediglich der eigentlich überspielte Gast an der Kontrolle des Geschehens interessiert.  <p> Den entscheidenden Sprung nach vorn haben die Kölner in den vergangenen Wochen somit vielmehr bei der erfolgreichen Bewältigung des etwas graueren Alltags gemacht; so gelang es zuletzt auch gegen den FC Ingolstadt, die zuvor erkämpften Achtungserfolge mit einem Dreier zu vergolden.  <p>  Dass in jedem der jüngsten vier Heimspiele gegen die Roten Bullen mindestens fünf Tore fielen, sollte die unlängst etwas geizenden Westfalen schließlich umgehend wieder aus der Reserve locken. <p> Passend zur tabellarischen Notlage diverser Vereine habe ich auch meine Messlatte bei der Über-/Unter-Kombiwette ganz weit unten angelegt: <p>  Das Remis war ein gerechtes, auch wenn der Ausgleich erst sehr spät fiel. Nichtsdestotrotz kann sich die Hertha, die in den ersten fünf Saisonsielen zehn Punkte einfahren konnte, über den besten Bundesliga-Start der vergangenen 46 Jahre freuen.  </pre> 


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<pre> Um den hohen Schwierigkeitsgrad ihrer nächsten Prüfung müssten die Schalker aber ohnehin längst wissen. Immerhin warten sie in der Hauptstadt nun schon seit dem 0November 2013 auf einen Sieg.  <p> 4:4 gegen Augsburg und 0:3 gegen Leverkusen, nur der FC Augsburg hat genauso viele Gegentore hinnehmen müssen wie die Elf vom Niederrhein. Vermutlich kein gutes Omen, dass nach den vergangenen Auftritte ausgerechnet ein gewisser Harry Kane kommt!  <p>  Als wäre das nicht schon genug, sind beide Teams heiß auf dieses Duell. Der Liga-Krösus hat sich beim 1:1 gegen Köln nicht gerade mit Ruhm bekleckert, auch Frankfurt kam im Spitzenspiel gegen Freiburg nicht über eine Punkteteilung hinaus und will noch einmal in den Titelkampf eingreifen. <p>  Die Krise der Eisernen ist allgegenwärtig, gewonnen wird hier schon lange nicht mehr. Auf der anderen Seite dürfen die Münchner sich keinen Ausrutscher leisten, um an Leverkusen dran zu bleiben – oder vielleicht sogar vorbei zu ziehen. <p>  Die mehr und mehr sichtbaren Früchte dieser Arbeit wird am Samstag wohl auch die Hertha zu spüren bekommen. Mehr als einen Punktgewinn trauen wir der schwächelnden „Alten Dame“ daher nicht zu!  </pre>


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<pre> Hertha hingegen fehlt weiterhin die Konstanz, ist offensiv harmlos und verlor mit Bochum gegen einen Kontrahenten im Abstiegskampf. Die Quote auf einen Wolfsburg-Sieg ist noch dazu verheißungsvoll!  <p> Samstag, 17. Februar 2018 um 15:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp   <p> Ebenfalls ausgeglichen ist die Bilanz in Bezug auf die letzten fünf Auftritte in Hannover. Zwei Hoffenheim-Erfolgen steht ein Remis sowie zwei 96er-Siege gegenüber. Einen solchen Heimsieg feierten die Hannoveraner auch im bislang letzten Duell: 1:0 in der Saison 2015/16. <p>  Immerhin wusste die Alte Dame die spielfreien Wochen jedoch zu nutzen, um weiter an einer zukunftsträchtigen Truppe zu bauen: Mit Sinan Kurt haben die Blau-Weißen beim FC Bayern einen jungen Spieler aufgetrieben, der zweifelsohne jede Menge Potential besitzt.  <p> Dass sich der FCI mittlerweile auch selbst am Ziel aller Träume wähnt, ließ gleich darauf das Aufsteiger-Duell in Darmstadt erahnen; namentlich aufgrund der größeren Leidensfähigkeit zogen die Lilien ihren ersten Sieg überhaupt gegen den FC Ingolstadt an Land.  </pre>


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<pre> Video: FCI-Coach Maik Walpurgis beantwortet bei der Pressekonfrenz vor dem letzten Spiel des Jahres gegen Freiburg die Fragen der Journalisten. (Quelle: YouTube/Die Schanzer)  <p> Während ein Abfangen der nun knapp vorauseilenden Dortmunder intern als unrealistisch verworfen wird, wirkt der nun noch vier Punkte betragende Vorsprung der Sachsen wie ein Klacks — schon in den letzten sieben Runden machte die TSG im Schnitt einen Zähler pro Spieltag auf Leipzig gut.  <p>  Grund zur Freude gab es allerdings nicht nur wegen des klaren Sieges. <p>  Davor vergab Stürmer Martin Harnik eine Riesenchance und damit auch den Sieg. „Das Ergebnis tut richtig weh, weil wir unsere beste Saisonleistung gezeigt haben und deshalb mehr verdient gehabt hätten. Wir haben Mönchengladbach super Paroli geboten“, war Harnik enttäuscht.  <p> Die Bayern sind wieder auf Kurs, richtig überzeugen konnten sie aber nicht, was die mühevollen Siege gegen Hertha BSC und Werder Bremen beweisen. Dass die Bayern aktuell kaum Tore schießen, ist dabei etwas gänzlich Neues, schließlich haben die Münchner die meisten Tore aller Bundesliga-Teams erzielt (83).  </pre>


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